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Besuch des Europaparlaments

Gauß-Schüler in Straßburg 

Vor dem EPZwanzig Schülerinnen und Schüler der Stufe Q1/11 des Carl-Friedrich-Gaufl-Gymnasiums lösten" ihren Gewinn ein: Beim Euroscola-Wettbewerb des Europäischen Parlaments hatte der Sw-Kurs von Herrn Wassyl einen der deutschen Plätze bei der Eurocola-Veranstaltung gewonnen. Und am 19. März ging es ab nach Straßburg.
Der Wettbewerb Euroscola richtet sich an Schülerinnen und Schüler in ganz Europa. Die Teilnehmer müssen Aufgaben zu europäischen Themen bearbeiten. Im Jahre 2013 ging es um das "Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger". Der Gauß-Kurs erstellte dazu eine Webseite (www.gauss-in-europa.de) mit Informationen über die vielen Vorteile, die Europas Bürger innerhalb der EU haben.


"Die Schüler haben sich selbst für die Website als Präsentationsmedium entschieden.", sagt Kurslehrer Martin Wassyl. Auch die konkrete Umsetzung war eine Idee der Schüler: sie erfanden einen jungen Deutschen mit Namen Carl Gauß, der Erfahrungen mit den Vorteilen der EU-Bürger in verschiedenen Ländern Europas macht: Studium, Arbeit, Führerschein und Heirat gehörten z.B. dazu. Den handelnden Personen, u.a. auch Carls Freundin "Johanna", gaben die Zeichnungen von Marina Weidenhaupt ein Gesicht, das Weblayout besorgte Max Lucht.
Und so begann die Fahrt am Mittwoch morgen um 8 Uhr, passenderweise nicht an der Schule, sondern an der Europastraße. Die Fahrt war anstrengend und lang, erst gegen 14:30 h war die Gruppe in Straßburg. Und dann ging es gleich los, denn das Begleitprogramm hatte Marieke Reutzel von der Europäischen Akademie NRW ebenso perfekt organisiert wie das Hotel in Straßburg.
Das erste Besichtigungsziel war der Europarat, der nichts mit der EU zu tun hat, sondern dem 47 europäische Staaten angehören, u.a. auch Russland. Die Schüler erfuhren, dass der Europarat ein wachsames Auge auf die Menschenrechtssituation in seinen Mitgliedsländern hat. Gibt es Verstöße gegen die Menschenrechte, kann der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" angerufen werden, der seinen Sitz ebenfalls in Straßburg hat.
Der Abend stand zur freien Verfügung und wurde von den Schülern für eine erste Erkundung der Stadt genutzt. Allerdings waren alle recht früh wieder im Hotel, da der Donnerstag der "Euroscola-Tag" war, und die Ankunft im Parlament auf 8 Uhr terminiert war.
Der Tag war voller eindrucksvoller Erlebnisse. Da war zunächst das Parlamentsgebäude selbst. Dann der Plenarsaal, in dem die Schüler die Plätze der Abgeordneten einnahmen. Meist wurde Französisch und Englisch gesprochen, was aber kein Problem war, da den Schülern die Synchrondolmetscher des Parlaments zur Verfügung standen. Dann war da der Auftritt von Elena Maci, die in einem kurzen Statement in englischer Sprache das Gauß und die Stadt Gelsenkirchen vorstellte, immerhin vor rund 500 Zuhörern. Nach dem Mittagessen diskutierten die Schüler in Arbeitsgruppen Probleme der EU und legten ihre Ergebnisse später im Plenum vor, wo über die Vorschläge der Arbeitsgruppen diskutiert und abgestimmt wurde. Und schließlich gab es noch die Endrunde des Europaquiz', bei der die Gruppe unseres Schülers Sebastian Klug den Siegeslorbeer errang. Insgesamt wurde das Programm des Tages als gelungen, aber anstrengend empfunden.
Am Freitagmorgen ging es zum Eurokorps, einem europäischen Truppenkontingent, in das Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Luxemburg (und demnächst auch Polen) Truppen entsenden. Das Korps steht der EU und der NATO zur Verfügung. Der Besuch war interessant, die Schüler waren aber etwas enttäuscht, da es nichts zu sehen gab: Das Eurokorps ist ein Stabsverband, dem erst im Konfliktfall Truppen der Mitgliedsstaaten zur Verfügung gestellt werden.
Zu sehen gab es dann am Nachmittag genug. Eine Stadtführung durch Straßburg stand auf dem Programm und führte in Geschichte und Architektur der Stadt ein, wobei die Führerin großen Wert auf die wechselvolle deutsch-französische Vergangenheit der Stadt legte.
Der Samstag war Tag der Rückfahrt, aber es gab auch noch einen Ausflug mit Stadtführung nach Colmar. Der wurde wegen des sich verschlechternden Wetters verkürzt, sodass die Gruppe gegen 19 Uhr wieder in Gelsenkirchen eintraf.
Herr Wassyl zog eine durchweg positive Bilanz: "Das Programm war informativ, teilweise beeindruckend, die Unterkunft gut und mit der Gruppe würde ich jederzeit wieder ein Fahrt machen." Man wird sehen.

 

Im EP  strassburg Elena bei der Vorstellung 
     
 Vor dem Europarat Vor dem EP   colmar
     

 

 

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Fahrt nach Föhr 6a, 6c
Sonntag, 28. August
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