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Unterricht mal anders – Informatikkurs 11 PDF Drucken E-Mail

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „objektorientiertes Programmieren“ bei Herrn Heidemann implementierte unser Informatikkurs das bekannte Computerspiel „Crack out“ (Ping Pong). Im Unterricht programmierten wir es lediglich mit einem Schläger und Ball. Die Schüler Tim und Martin erweiterten dieses um einen zweiten Schläger und heraus kam ein durchaus akzeptables und simples Spiel, das in einem abschließenden Turnier getestet wurde.

Es wurden 12 Gruppen à 2 Spielern erstellt.

Hiervon spielten jeweils zwei gegeneinander, die Sieger dieser 6 Spiele spielten wieder jeweils gegeneinander usw. bis zum Finale. Ein Spiel dauerte 5 Minuten, nach der Hälfte wurden die Spieler gewechselt, so dass jeder einmal dran kam.

Die „Schläger“ wurden per Tastatur gesteuert, allerdings ergab sich hierbei das Problem, dass jeweils nur ein Spieler drücken konnte, sonst blockierte er seinen Gegenspieler, was einige später als „Taktik“ verwendeten. Die erste Spielrunde war wirklich lustig anzusehen, wie im Schnitt 17-jährige begeistert vor der Mutter aller Computerspiele saßen, als sei es die neueste Technik. Nach einiger Zeit wurde es allerdings immer chaotischer und zum Teil für die ausgeschiedenen Gruppen langweilig, da die gewählte Spielzeit etwas zu lang gewählt war.

Sieger wurden letztendlich (wohlverdient?) die selbst ernannten „Ritter“, bestehend aus Daniel und Julian. Den zweiten Platz belegten Jan und Jakob („Gooodlikkeee“). Das Spiel um den dritten Platz steht noch aus.

Gelohnt hat sich diese außergewöhnliche Turnier-Doppelstunde auf jeden Fall, da wir Schüler ein richtiges Ergebnis des Projekts vor den Augen hatten, auch wenn es nicht alle in der Form hinbekommen hatten. Doch nun hatte man ca. eine Vorstellung davon, wie kompliziert es erst war, Spiele wie „Counter Strike“ oder „Die Sims“ zu programmieren.

Ich denke, man wird nie vergessen, wie sonst - was Technik angeht - recht „verwöhnte“ Kinder leicht zu begeistern sind, wenn sie etwas selbst schaffen.